Zum Start ein Schnäpschen
10.02.2012 - NAUROD
SENIORENKREIS NAUROD Närrische Busfahrt nach Oberhessen
(red). Klirrende Kälte, herrlicher Sonnenscheinh Bombenstimmung schon am Treffpunkt. Die Gruppe des Seniorenkreises Naurod wartete kunterbunt gewandet bibbernd auf den gut geheizten Bus.
Manuel, der beliebte Unternehmersohn saß am Steuer, nicht wie sonst der Vater, Bodo Wassum. Er freute sich, wieder einmal die Nauroder fahren zu dürfen. Und er hatte eine wunderschöne Taunusroute ausgesucht: Niedernhausen, Oberseelbach, Lenzhahn, Heftrich, Esch, Steinfischbach. Nanu, hier ist doch das Unternehmen zu Hause? Die Überraschung war gelungen - für die Reisegesellschaft, aber besonders für seinen Vater, der zur Zeit wegen der Folgen eines Unfalls außer Dienst gesetzt ist. Die Marketenderin Ulla Wassum, assistiert vom Sohn Manuel versorgte die Busgesellschaft mit einem Schnäpschen und ließen alle auf die Gesundheit des inzwischen herbeigelockten überraschten Patienten anstoßen! Große Freude, ihn auf dem Weg der Besserung zu sehen.
Weiter ging‘s über die Tenne, Riedelbach, Altweilnau, Ober- und Niederlauken zu dem Zielort Laubach, Gasthaus „Zur frischen Quelle“.
Karnevalsklänge hießen die Nauerder Narren willkommen. Schnell fanden sich an den fastnachtlich dekorierten Tischen die passenden Gruppen zusammen. Und schon ging‘s los mit Schunkeln und Singen - und mit Vorträgen bereits während des Kreppelkaffee. Laubacher und Gäste aus Naurod und Auringer Gäste sorgten mit Vorträgen Sketchen und Späßchen für ausgelassene Stimmung. Und zwischendurch spielte der sehr fleißige Alleinunterhalter Stimmungslieder, die alle fröhlich mitsangen.
Mit einer Betrachtung „Nauerder Fassenacht früher und heute“ eröffnete Ilse Thol das Programm. Man traute seinen Augen kaum: Cindy aus Marzahn in ihrem rosa Jogging-Anzug gastierte hier mit ihrer Show. De Jupp un de Karl „verhädderten“ sich in lauter Missverständnissen. Und Frau Müller und „Herr“ Davis aus Auringen ebenso: Eigentlich ging es um die Ersteigerung eines Schillerschen Schreibtisches durch den Herrn Schaller. Die „Banausin“ Müller brachte den gebildeten „Herrn“ Davis schier zum Verzweifeln. Es folgten unter anderem das Röschen von Laubach, das unbedingt einen Mann suchte, der Mühlenbauer, dem angeblich sein Fahrrad geklaut wurde, viele Witze, aus Naurod Inge Möbus mit einem Vortrag „Reisen einst und jetzt“, einem Schulaufsatz über den Menschen, und sie demonstrierte, wo man das Wort „Ebbes“ überall einsetzen kann.
Schnell waren die Stunden verflogen, und das dreigängige Abendessen wurde serviert. Wer nun glaubte, mit dem Fastnachtsprogramm sei es vorbei, der täuschte sich; sowohl der Musiker, als auch die anwesenden Laubach-Senioren sorgten weiter für Unterhaltung.
Erst als auf Wunsch einer einzelnen Dame der Oldie „Vor der Laterne“ verklungen war, brachen die Nauroder zur Heimfahrt auf.

