Von Jutta Schwiddessen
Beim "Prix de Beauté" im Kurhaus dreht sich alles um die Schönheit
Mit Glamour, ein bisschen Chichi und natürlich hochkarätigen Gästen aus der Kosmetikbranche verlieh das Frauenmagazin Cosmopolitan in Wiesbaden wieder den begehrten "Prix de Beauté" - um den sich 110 Unternehmen mit rund 700 Produkten bewarben. Im Kurhaus drehte sich mal wieder alles um Schönheit - aus teuren Tiegeln und Tuben oder geschenkt von Mutter Natur. Kein Zufall, dass unter den rund 350 Gästen auch die rote - übrigens ungefärbte - Mähne von Barbara Meier leuchtete: "Germany´s next Top-Model 2007" made by Heidi Klum. Schließlich ist Cosmopolitan Hauptmediensponsor der Pro7-Model-Show, und in der dritten Staffel, die am 28. Februar startet, wird auch die schöne blonde Chefredakteurin Petra Gessulat (mit 32 Jahren eine der jüngsten in diesem Job) als Gast-Jurorin mitmachen. Und wie sieht´s bei Barbara Meier anderthalb Jahre nach dem Show-Sieg aus? "Mein Leben hat sich komplett verändert", sagt die 21-jährige Regensburgerin, die ihr Mathematikstudium prompt auf Eis legte, um sich in die Glamourwelt der Models zu stürzen, die allerdings auch harte Arbeit bedeutet: "Ich bin dauernd unterwegs, selten, dass ich mal drei, vier Tage am Stück zuhause bin. Es ist anstrengender als ich erwartet habe - vor allem den ganzen Tag auf hohen Schuhen zu stehen," gesteht Barbara. Fotoshootings und Modenschauen halten sie auf Trab, und inzwischen sorgen auch ansehnliche Werbeverträge dafür, dass man ihr Gesicht kennt. Ein gutes Dutzend der neuen Kandidatinnen, die für den Pro7-TV-Laufsteg gecastet wurden und "Germany´s next Top-Model 2008" werden wollen, durfte im Wiesbadener Kurhaus schon mal Gala-Luft schnuppern. Barbara Meiers Sieger-Tipp für sie: "Sie sollten einfach so bleiben wie sie sind und niemanden imitieren, dann stimmt die Ausstrahlung!" Zurück zur Gala: Rote Teppiche, fantansievolle Cocktails, Champagner, asiatisches Fingerfood und der Blick auf glamouröse Abendroben überbrückten Weg und Zeit bis zur Preisverleihung. Prämiert wurden 14 ausgewählte Kosmetikneuheiten, deren Namen mittlerweile oft so kompliziert geworden sind, dass selbst die Laudationisten sich charmant verhaspelten. Nach langen Elogen gab´s dann ein von Käfer´s eigens für den Prix de Beauté komponiertes Menü im in kühlem Weiß dekorierten Thierschsaal, bevor Gäste und Stars des Abends im Bistro bis in den frühen Morgen plauderten und tanzten.

