Von Frederike Arnold
Erfolgreiche Teilnehmer bei "Jugend trainiert für Olympia" Gäste im Rathaus
WIESBADEN. Die Wiesbadener Jugendlichen, die im vergangenen Jahr am Schulsportwettkampf "Jugend trainiert für Olympia" teilgenommen haben, wurden gestern im Rathaus für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet.
"Leistung macht Spaß", mit diesen Worten schloss der Vorsitzende der Wiesbadener Stadtgruppe der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG), Prof. Hans-Jürgen Portmann, seine Ansprache and die erfolgreichen Sportler und ihre Lehrer. Und die sportlichen Leistungen scheinen den Schülern tatsächlich Freude zu bereiten. "Es macht Spaß und wir sind gut", sagen Yannick und Julian (14) von der Dilthey-Schule. Sie spielen Tischtennis, und erreichten mit ihrem Team den neunten Platz im Bundesentscheid. "Für das Finale bekamen wir sogar fünf Tage schulfrei", freuen sich die Neuntklässler. Dieses Jahr sind sie wieder dabei: "Es läuft bis jetzt ganz gut", sagt Yannick, der auch im Verein spielt.
Für Piet und Tim lief es ebenfalls erfreulich. Die Elly-Heuss-Schüler erreichten mit ihrer Handballmannschaft den zweiten Platz im Stadtentscheid. "Die Handballer sind fast immer Favoriten, auch wegen unserem Trainer Jan Immel. Er war Nationalspieler", sagt Tim, der in der Basketball- und in der Handballmannschaft spielte. Die Jungs sind sich absolut einig: Der Wettkampf ist eine schöne Erfahrung, und "hoffentlich sind wir irgendwann auch beim Bundesentscheid dabei."
Anke, Yasmine und Merle von der Gutenbergschule sind mit ihrem Tennis-Team sehr weit gekommen: Sie erreichten im Bundesentscheid in der Bundeshauptstadt den sechsten Platz, die höchste Platzierung aller Wiesbadener Schulen. Alle Teammitglieder sind leidenschaftliche Tennisspielerinnen und nicht zum ersten Mal bei "Jugend trainiert für Olympia" dabei. "Ich bin zum vierten Mal angetreten", sagt Anke aus der zehnten Klasse. "Es war ein harter Weg nach Berlin, mit viel Lampenfieber", erzählt Yasmine, die zum dritten Mal dabei war. Aber der Stress scheint sich zu lohnen: "Es ist einfach schön, die Sportler aus ganz Deutschland zu treffen. Die Abschlussfeier war riesig", schwärmen die Schülerinnen von ihren Erlebnisse.
Mittlerweile kennen sich die Teilnehmer auch schon untereinander. Für Anke war es allerdings wegen ihres Alters der letzte Wettkampf. Zum Abschluss wollen sich die Mädchen bedanken: "Unserem Lehrer Michael Hill und unserm Betreuer Guido Fratzke wollen wir ganz herzlich Danke sagen, für die tolle Unterstützung."
Geehrt wurden gestern auch diejenigen, die nicht beim Finale dabei waren: Oberbürgermeister Helmut Müller freute sich, die "Sportstars von morgen" auszuzeichnen.
Hans-Jürgen Portmann steht seit jeher voll hinter dem Projekt: "Wir wollen die Schüler in einem festlichen Rahmen auszeichnen, außerdem geht es darum zu zeigen, was sich im Schulsport tut." Dafür ist "Jugend trainiert für Olympia" tatsächlich ein gutes Beispiel, ist es doch der größte Schulsportwettkampf der Welt.

