Wiesbaden: Riesenspektakel beim "42. Ball des Sports" in den Rhein-Main-Hallen
02.02.2012 - WIESBADEN
Von Karsten Gerber
Ein spektakuläres Ambiente erwartet 1.800 Gäste beim 42. „Ball des Sports“ in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen. Wenn am Samstag in einem 44-Kubikmeter großen Wasserbassin Synchronschwimmer, Kanuten in Rodeobooten und Kunst-Springer ihr Können zeigen, lautet das Motto „Eine Nacht für Gold“.
Mitternachts-Show mit den "Fantastischen Vier"
Nach der Mitternachts-Show mit den „Fantastischen Vier“, aber vor der Ziehung der Tombola-Gewinnfarbe gegen 1 Uhr, wartet die Wasserball-Nationalmannschaft mit einem Weltrekordversuch auf. Zu den Klängen der Bundeswehr Big Band werden die amtierenden Tanz-Weltmeister in der Kür, Simone Segatori und Annette Sudol, den Tanz mit ihrem WM-Walzer eröffnen.
Der Sporthilfe-Aufsichtsratsvorsitzende Werner E. Klatten, Stellvertreterin Franziska van Almsick und Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe, werden danach Prominente zu bunten Paaren mischen. So haben die direkt von der Münchener Sicherheitskonferenz anreisenden Bundesminister des Innern und Auswärtigen, Hans-Peter Friedrich und Guido Westerwelle ihr Kommen zugesichert.
300 Bühnentechniker waren zwölf Tage lang mit dem Aufbau beschäftigt
Topsportler wie Kunstturner Fabian Hambüchen, die Vize-Weltmeisterin im Hammerwurf, Betty Heidler, Gewichtheber Matthias Steiner sowie Speerwurf-Weltmeister Matthias de Zordo werden genauso wie die Fußball-Trainer Felix Magath und Otto Rehhagel und IOC-Vize-Präsident Thomas Bach mit von der Partie sein. Formel-1-Fahrer Nico Rosberg sorgt im Mercedes-Benz C 63 AMG Black Series zudem für spektakuläre Gästevorfahrten.
„Dank des großen Zuspruchs an Gästen, Förderern und Sponsoren rechnen wir mit einem Benefiz-Erlös von über 800.000 Euro. Mit dieser Summe werden wir beispielsweise die Sporthilfe-Eliteförderung von 120 Top-Athleten bis zu den Olympischen Spielen in London finanzieren können“, sagte Ilgner.
Mit dem Aufbau der Erlebniswelten und der Gestaltung des Ballsaals waren in den vergangenen zwölf Tagen im Schnitt 300 Messebauer und Techniker rund um die Uhr beschäftigt. Etwa 210 Tonnen Material wurden bewegt, zwei Kilometer Aluminiumtraversen, zehn Kilometer Dachlatten und zweieinhalb Fußballfelder voll Stoff für das imposante Erscheinungsbild verbaut.

