Wallau: Ikea trennt sich von Führungskraft - Kontakte in rechtsextreme Szene
22.11.2011 - WALLAU
Von Christian Stang
Ikea Deutschland trennt sich von einem Mitarbeiter des Möbelhauses in Wallau, der Kontakte zu rechtsextremen Kreisen haben soll. „Nach eingehender Prüfung“ habe das Unternehmen beschlossen, den betroffenen Mitarbeiter nicht weiter zu beschäftigen, sagte eine Sprecherin dieser Zeitung.
Die Führungskraft aus dem Personalbereich soll nach Angaben des „Recherchebüros Berlin“ auf Facebook mit dem früheren Berliner NPD-Landesvorsitzenden Jörg Hähnel, dem saarländischen NPD-Landesvorsitzenden Frank Franz und dem Liedermacher Frank Rennicke befreundet sein.
Der Mitarbeiter habe Meinungen und Einstellungen geäußert, die „mit unseren Werten in keinster Weise vereinbar sind“, sagte die Sprecherin. Wie die Trennung erfolgen soll, ist noch unklar. Arbeitsrechtlich gilt der Fall als schwierig, weil die NPD nicht verboten ist.

